Montag

Dienstag

Mittwoch

Eine sehr müde Mama, die sogar auf dem Sofa einschläft, mit Baby in der Tragehilfe. Julian schläft da immer noch am besten/liebsten.

Donnerstag

Wochenenausflug nach Madrid!

Der Flug an sich war ok. Aber bis wir um 11:30 Uhr aus dem Haus gekommen sind und abends um 20 Uhr erst im Hotel waren (über 1 Std aufs Gepcäk warten, 30 Min beim Start Verspätung) waren wir alle nudelfertig. Julian hat seinen *ersten* Flug hervorragend gemeistert! Nicht geweint beim Start oder bei der Landung, aber er war sowas von schnell gelangweilt, wir hatten alle Hände voll zu tun ihn bei Laune zu halten 😀

Irgendwann ist mir das Essen für Julian ausgegangen als wir über 1 Std lang mit der Metro zum Hotel gefahren sind. Einzig mit Snacks und dem Activity Board konnten wir uns über Wasser halten. Und Klaus und ich hätten so gerne mal zwischendurch geschlafen…

Das NH Hotel liegt in Salamanca und ist echt sehr in Ordnung, wir haben ein kleines, aber feines family Zimmer.

Freitag

Die Nacht war durchwachsen. Julian findet sein Babybett mal wieder total blöd.

Wir sind losgezogen und bei eisigem Wind (brrr kalt) sind wir erstmal durch den Retiro Park gelaufen (wunderschön), durch den Rosengarten (auf der elendigen Suche nach einer Toilette) und dann einen kurzen Zwischenstopp für Coffee, WC und Brei für Julian.

Anschliessend haben wir uns spontan entschieden, ins Thyssen-Bornemisza National Museum Madrid zu gehen. Eine fantastische Idee, denn die Sammlung hat mir sehr gut gefallen (meine Neuentdeckungen: Emil Nolde, Manet/Monet, Edgar Degas, Franz Marc, Cezanne, etc). Was für einzigartige Meisterwerke dort hängen! Es war einfach viel zu wenig Zeit, um alles in Ruhe anzuschauen… wir kommen wieder 🙂

Eines der drei ganz großen Museen an der Kunstmeile: Die ständige Sammlung der Pinakothek des Barons Thyssen-Bornemisza führt durch die Geschichte der europäischen Malerei vom späten Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Besonderes beeindruckend: italienische Renaissance rund um Caravaggio und Klassiker der Moderne.

Ein bisschen Spass wie damals in Sevilla und Malaga! 😀

Mittagessen: im hippen La Mucca, das uns Ibtissam vom Tennisclub Küsnacht empfohlen hat. Sehr feines Essen und cooles, lokales Ambiente. Man sieht, wie sehr Julian sich über seinen Papa freut, wenn er ihn sieht!!!

Danach haben wir noch richtig schöne Babykleidung für Julian gekauft in Salamanca:

Abendessen: Room Service mit feinem gegrilltem Gemüse.

Samstag

Das Frühstück im Hotel ist wirkklich gut, wir geniessen das ganze Angebot von Smoothies, über Rührei, feinen Kafi und Müsli. Und Julian liebt die Tortilla!

Auf geht’s Richtung Prado Museum! Wir haben Tickets reserviert und ich bin sehr gespannt auf die riesige Sammlung. Allerdings waren wir niht sehr lange drin, es waren so viele Menschen, es war laut und für mich und Julian war es dann zuviel. Wir kommen wieder 🙂 Da wir noch Zeit bis zum Mittagessen hatten, sind wir noch spazieren gegangen durch die Stadt und sind einen Stadtspaziergang aus dem Reiseführer abgelaufen. Das hat sich total gelohnt, da wir ein Café mit einem fantastischen madrilenischen Käsekuchen entdeckt haben! Er schmeckt anders als in Deutschland, weniger Quark, sondern eher Frischkäse. Ein Traum!

Das Mittagessen im El Pimiento Verdo (ein hervorragender Tipp von Marina!) war sensationell:

  • Vorspeisen: Artischoken und die frittierten Kartoffeln mit Iberico Schinken waren zum reinlegen
  • Ein Gläschen Cava hat so richtig Stimmung gebracht 😀 das haben wir uns verdient….
  • Das Hauptgericht (Ochsenschwanzragout) war sehr fein und das Fleisch sehr zart

Und Julian ist gleich im ganzen Restaurant herumgekrabbelt, als würde er nichts anderes kennen 🙂

Spaziergang durch die Stadt:

Abendessen: vom Supermarkt feiner Käse, Iberico Schinken, Oliven, Baguette. What else!?

Sonntag:

Der letzte Tag leider! Grosser Stadtspaziergang durch die Altstadt zum Königspalast (und das Bild ist das Sinnbild des Urlaubs: Julian liebt es natürlich, Dinge auf den Boden fallen zu lassen und wir heben es jedesmal wieder auf :D)

Im Mercado San Miguel haben wir richtig zugeschlagen mit feinem Langusten-Brioche, Anchovies, und Sardinen:

Abendessen: Dinner im Ultramirinos Quintin. Hot Daddy!!

Fazit: Der Urlaub hat uns als Familie sehr sehr gut getan und auch Klaus und mich wieder näher zusammengebracht. Das ist mir jedenfalls aufgefallen. Im Alltag sind wir sehr in unserer eigenen Spur unterwegs, sodass mindestens ich immer 1 Tag brauche, mich wieder auf ihn einzulassen. Und Julian ist so ein neugieriges, zufriedenes, glückliches, weltoffenes Baby! Er lacht immer alle Leute an 😀

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Avatar von Susanne Fritz

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